Sushi steht für Handwerk, Frische und Genuss – und macht überraschend viel Spaß, wenn man es selbst zubereitet. Die Grundlage für jedes gelungene Sushi ist dabei der richtige Reis. Echter Sushireis ist ein besonders stärkehaltiger Rundkornreis, der vor dem Kochen gründlich gewaschen wird, um überschüssige Stärke zu entfernen. Anschließend wird er schonend gegart.

Seinen typischen Geschmack und die perfekte Konsistenz erhält der Reis erst durch das Würzen mit einer feinen Mischung aus Reisessig, Salz und Zucker, dem sogenannten Sushi Tsu. Erst dadurch wird aus einfachem Reis echter Sushireis. Danach ist er sofort einsatzbereit und eignet sich ideal für klassische Maki-Rollen, Nigiri oder andere kreative Sushi-Variationen.

Mit diesem Grundrezept gelingt Sushireis auch zu Hause ganz unkompliziert – und bildet die perfekte Basis für eigene Sushi-Kreationen.

Sushi

2 Portionen / 60 Min. Zubereitung

Zutaten

Sushirei
250 g Sushireis
50 ml Reisessig
15 g Salz
40 g Zucker

Füllung
4 Noriblätter
1 Avocado
1 handvoll veganen Lachs
2 EL veganer Frischkäse oder
50 g Räuchertofu
¼ Salatgurke
2 EL Sesamkörner geröstet
1 TL Wasabipaste
3 EL eingelegte Ingwerscheiben
6 EL Sojasauce

Zubereitung

1. Den Sushireis in ein feines Sieb geben und unter kaltem Wasser gründlich abspülen, bis das Wasser klar ist. Nach Packungsanweisung kochen. Dafür wird in der Regel der Reis mit der 1,2 – 1,5 fachen Menge Wasser aufgekocht und dann bei geringer Temperatur mit Deckel ziehen gelassen.

2. Während der Sushireis zieht, kann der Sushi Tsu zubereitet werden. Dafür den Reisessig mit Salz und Zucker in einen kleinen Topf geben, erwärmen (nicht kochen!) und so lange rühren, bis sich Salz und Zucker aufgelöst haben. Die Mischung anschließend wieder abkühlen lassen.

3. Den Sushireis in eine große Schüssel umfüllen, den Sushi Tsu darüber geben und alles vorsichtig vermengen. Wenn du das Sushi erst später am Tag zubereiten willst, kannst du die Schüssel jetzt mit einem feuchten Tuch abdecken und den Reis so bis zur weiteren Verwendung frisch halten.

4. Den Sushireis mittig auf einem Noriblatt verteilen. Dabei lieber zu wenig als zu viel verwenden und die Finger mit Wasser befeuchten. Die Enden der Noriblätter können mit den feuchten Fingern bestrichen werden, sodass die Rolle zusammenklebt.
Mit dem schärfsten Messer halbieren und die Hälften synchron in gleich lange Stücke schneiden.

Tipps

  1. Ohne Noriblätter kannst du auch Reisbällchen "Nigiri” formen und veganen Lachs darauf legen oder “Uramaki” mit Sesam ummantelte Sushirollen zubereiten.

  2. Übrig gebliebener Reis eignet sich hervorragend für Poké Bowls oder Surritos (Sushi-Burritos) oder Onigiri Dreiecke aus Reis mit kleingehackter Füllung.

  3. Kombiniere verschiedene Füllungen: Mango, Paprika, Frühlingszwiebeln oder Rote-Bete-Hummus sind tolle vegane Alternativen.

 
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